Schachabteilung SV Blau-Weiß Concordia Viersen

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2. Mannschaft

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9. Spieltag  (26. 4. 2009)

TuS Meerbusch-Bösinghoven – Concordia Viersen II   3 : 5
 

Zum Abschluß der Saison spielten wir auswärts in Meerbusch, im dörflich schönen Bösinghoven.

In unserer Aufstellung fehlte Mannschaftsführer Herbert Caumanns, außerdem meldete Sascha Verkoyen sich kurzfristig krank. Neben Stammreservist Paul Küllertz kam deshalb Chuong Lee zu seinem zweiten Einsatz in der Bezirksklasse. Als Zuschauer waren außerdem Natascha und für einen Kurzbesuch Michael dabei.

Auch die Gastgeber mußten krankheitsbedingt auf Spieler verzichten. Wegen ihrer dünneren Personaldecke ließen sie zwei Bretter unbesetzt.

(Brett 1)   Christoph Hollender – Bernd Radmacher   1 : 0 (kl)

(Brett 4)   Johann-Gerhard Hemmers – Reinhold Schneider   0 : 1 (kl)

(Brett 7)   Paul Küllertz – Dieter Lier   1 : 0
Paul ließ in der Eröffnung ein Läuferopfer auf f2 zu. Weil die schwarzen Figuren noch unentwickelt waren, drohte aber keine Gefahr. Im Gegenteil konnte Paul sich danach rasch mit Angriff entwickeln ud gewann nach wenigen Zügen eine Figur, dann einen Turm und damit die Partie.

(Brett 6)   Rüdiger Liesenfeld – Ingo Kraft   1 : 0
Ingo und sein Gegner spielten im Schnellschach-Tempo, was eigentlich nicht Ingos Stärke ist. Ob es nun daran lag – jedenfalls gab Ingo im Mittelspiel mit einem Fehlzug die bis dahin ausgeglichene Stellung aus der Hand. Mit drei Bauern weniger war er im Endspiel dann chancenlos.

(Brett 8)   Sirus Djalali – Chuong Lee   0 : 1
Chuong mußte in der Eröffnung einen Doppelbauern auf der f-Linie in Kauf nehmen, doch nach beiderseitiger langer Rochade war dies kein Nachteil. Während nun der Angriff der weißen Figuren gegen seine Königsstellung kraftlos blieb, gewann Chuong mit einem Abzug einen Turm und am Königsflügel mehrere Bauern. Der f-Bauer kam als Freibauer bis auf die 2. Reihe; als er nicht mehr aufzuhalten war, gab der Bösinghover auf.

Somit führten wir nach weniger als 2 Stunden bereits mit 4 : 1. An den anderen Brettern hatten die Gastgeber zwischenzeitlich Remis-Angebote abgelehnt. Nun mußten wir die verbliebenen Partien auskämpfen, was nochmals fast drei Stunden dauerte.

(Brett 5)   Jürgen Cohnen – Alfred Salger   0 : 1
Jürgen geriet nach zurückhaltender Eröffnung auf der geöffneten c-Linie unter Druck. Eine Kreuzfesselung konnte er schließlich nur unter Materialverlust auflösen. Die von Jürgen gewählte Variante kostete ihn eine Figur und einen Bauern, danach gab er die Partie auf.

(Brett 3)   Norbert Weibes – Stefan Nierth  ½ : ½
Norbert nahm mit „kontrollierter Offensive” und zielstrebigem Figurenabtausch dem schwarzen Spiel die Spitze. Nach dem 40. Zug hatte er ein Bauernendspiel mit etwas schlechterer Struktur auf dem Brett. Danach hatte Norbert Glück, als sein Gegner wegen einer vermeintlichen Drohung die Stellung an einem Flügel vereinfachte, so daß nur die Randbauern auf dem Brett blieben. Der Rest war einfache Technik, Norbert hielt das Remis sicher.

(Brett 2)   Klaus Fischer – Ralph Bemba   ½ : ½
Ralph eroberte im Mittelspiel zwei Bauern, mußte dafür aber eine Qualität abgeben. Angesichts des Mannschaftsstands richtete er sein Spiel nun darauf aus, Remis zu halten. Um die Stellung zu vereinfachen, gab er einen der beiden Freibauern am Damenflügel ab; der verbliebene gedeckte Freibauer und eine uneinnehmbare „Festung” am Königsflügel garantierten das gewünschte Ergebnis.

Anschließend feierten wir den gelungenen Saisonausklang in einem benachbarten Biergarten, der die Note „empfehlenswert” verdient. Smiley

In der Abschlußtabelle haben wir den 3. Platz erreicht und damit unsere eigenen Hoffnungen übertroffen. Als Aufsteiger waren wir auf eine schwere Saison gefaßt, aber es zeigte sich, daß wir auch in der Bezirksklasse ordentlich mitspielen können. Der Abstand zwischen Kreisliga und Bezirksklasse ist doch nicht so groß, und für eine Mannschaft mit erfahrenen Spielern ist einiges machbar. Am Schluß hatten wir in den letzten beiden Spielen das notwendige Glück auf unserer Seite, das uns zwei nicht eingeplante Siege bescherte. „Mannschaftsbester” wurde Ralph, der als einziger ungeschlagen blieb und in 7 Partien auf 4½ Punkte kam.

Wir freuen uns auf die nächste Saison !

Christoph Hollender

 

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Stand: 26. April 2009