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9. Spieltag (28. 3. 2004)
Turm Krefeld VI - Concordia Viersen II 6½ : 1½
Im vorletzten Spiel der Saison gab es für unsere 2. Mannschaft eine herbe Niederlage gegen Turm Krefeld VI. Die Krefelder spielten an diesem Tag eindeutig besser als wir; aber mit 1½ : 6½ ist unsere Niederlage unverdient hoch ausgefallen.
Lag es an der verkürzten Nacht zum Beginn der Sommerzeit? Jedenfalls lief von Anfang an nichts so richtig ...
(Brett 3) Brando - Banszerus 0 : 1
Harald Brando geriet schon in der Eröffnung in eine unangenehme Fesselung, konnte seine Stellung nicht richtig entwickeln und verlor dadurch einen Läufer, weshalb er die Partie aufgab.
(Brett 7) Alsdorf - Schlömp-Röder 0 : 1
Fritz Alsdorf verlor ebenfalls früh eine Figur, kämpfte danach noch weiter, stand aber auf verlorenem Posten.
(Brett 8) Capellen - Saygin 1 : 0
Ali Saygin hatte zwar Angriffschancen, aber das Zusammenspiel seiner Figuren funktionierte nicht wirkungsvoll genug. Leider verkalkulierte Ali sich bei einer Kombination und verlor dadurch seinen Stellungsvorteil, einiges Material und die Partie.
(Brett 6) Feierabend, P. - Cohnen ½ : ½
Jürgen Cohnen stellte zwischenzeitlich seine Dame ein, was sein Gegner aber übersah ! Aber danach war der Faden gerissen, Jürgen ließ eine Fortsetzung aus, die unmittelbar zum Gewinn geführt hätte, und rettete sich schließlich in ein remises Endspiel.
(Brett 1) Weibes - Feierabend, O. 0 : 1
Norbert Weibes büßte erst einen, dann einen zweiten Bauern ein und hatte danach dem Angriffsspiel seines Gegners nichts entgegenzusetzen - auch diese Partie ging verloren.
(Brett 4) Peschkes - Caumanns ½ : ½
Herbert Caumanns gewann früh einen Bauern und behielt diesen Vorteil bis ins Endspiel. Bis zum Gewinn wäre es allerdings ein langer und mühsamer Weg gewesen; und als der Mannschaftskampf entschieden war, bot Herbert Remis an, was sein Gegner sofort annahm.
(Brett 2) Mikulska - Küllertz 1 : 0
Paul Küllertz entwickelte in einer schwierigen Stellung mit vielen offenen Linien und Diagonalen erheblichen Druck gegen den gegnerischen König, fand aber keinen Weg zu einem wirklich durchschlagenden Angriff. Bei knapper Bedenkzeit übersah er kurz vor dem 40. Zug eine Lücke in seiner eigenen Deckung und ließ einen tödlichen Gegenangriff auf seinen eigenen König zu.
(Brett 5) Schneider - Luven ½ : ½
Reinhold Schneider verlor bei einem Angriff auf seine Königsstellung einen Bauern und kämpfte danach um Remis. Im Endspiel konnte er seine Stellung nach und nach verbessern; am Ende stand er sogar auf Gewinn - aber das bemerkte er etwas zu spät, erst als sein Gegner das vorher ausgesprochene Remis-Angebot annahm.
Trotz dieser Niederlage bleibt die 2. Mannschaft vorerst an der Tabellenspitze der A-Klasse.
Das nächste Spiel der 2. Mannschaft ist in der Schlußrunde, am 20. Juni, gegen Turm Krefeld VII.
Christoph Hollender
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Stand: 28. März 2004