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1. Spieltag (5. 10. 2003)
Concordia Viersen II - Schachfüchse Kempen II 4½ : 3½
Das (zwei mal verlegte) erste Saisonspiel der 2. Mannschaft gegen Schachfüchse Kempen II fand am 5. 10. 2003 statt. Es endete mit einem knappen, aber verdienten Erfolg: 4½ : 3½ für uns!
Die Kempener traten nicht in Bestbesetzung an. Die Stammspieler an Brett 1 und 2 fehlten, und die beiden als Ersatz aufgestellten Jugendlichen kamen gar nicht mit nach Viersen - sie hätten allerdings gegen unsere erfahrenen Senioren Alsdorf und Grefkes auch einen sehr schweren Stand gehabt. So begannen wir mit zwei kampflosen Siegen.
An den vorderen Brettern konnten die Kempener Punkte gut machen:
Herbert Caumanns kam schlecht aus der Eröffnung, konnte sich dann etwas befreien - und stellte prompt eine Figur ein. Danach war die Partie verloren.
Harald Brando nutzte die Chance nicht, als sein Gegner in Zeitnot war, Vorteil zu erlangen. Einige Züge nach der Zeitkontrolle einigte man sich auf Remis.
Paul Küllertz, erst Samstag abend aus dem Urlaub zurück gekommen, war noch nicht ganz "da". Er ließ seinem Gegner viele Chancen, von denen der Gegner nur wenige wahrnahm - gerade genug, um in ein Endspiel zu kommen, in dem Paul auf verlorenem Posten stand.
Norbert Weibes geriet in ein schwieriges Leichtfiguren-Endspiel, in dem er einen Bauern weniger hatte. Bei optimaler Verteidigung wäre ein Remis wohl drin gewesen, aber diesen optimalen Weg fand Norbert nicht, und überließ dem Gegner einen ganzen Punkt.
Die entscheidenden Punkte holten wir an Brett 5 und 6:
Jürgen Cohnen machte es spannend: Erst mit einem gewagten Läuferopfer im 7. Zug; dann schlug er einen gegnerischen Turm und ließ dafür seine eigene Königsstellung ungedeckt; dann konnte er seinen König noch retten, geriet dafür aber schwer in Zeitnot. In der Zeitnot machte Jürgen aber keinen großen Fehler, während sein jugendlicher Gegner immer nervöser wurde. So konnte Jürgen den Spieß noch einmal umdrehen und die Partie für sich entscheiden.
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Reinhold Schneider stand von Anfang an gut. Nach 20 Zügen hatte er zwar noch keinen Materialvorteil, aber eine druckvolle Stellung, und ich war mir schon sicher, daß er die Partie gewinnen würde. Bis es soweit war, dauerte noch lange (die längste Partie des Tages!), aber schließlich konnte Reinhold im Endspiel seinen Vorteil nutzen und den entscheidenden Punkt zum 4½ : 3½ machen.
Das nächste Spiel der 2. Mannschaft ist am 19. Oktober, ein Heimspiel gegen SG Nettetal III.
Christoph Hollender
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Stand: 8. Oktober 2003